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— So läuft’s

Für alle, die nicht noch ein Tool wollen, das täglich mit ihnen redet — sondern eines, das nur dann piepst, wenn’s wirklich was zu sagen gibt.

Drei Schritte,
dann Ruhe.

Einmal verbinden. Zwei bis drei Wochen Beobachtung. Ab dann schweigt Seelance — außer du sollst handeln.

Minute 0

Verbinden

5 Minuten · einmalig

Du verbindest dein Geschäftskonto (PSD2, denselbe Standard wie N26 oder Revolut), lädst deinen letzten Rechnungstool-Export hoch und autorisierst optional deinen Kalender.

Seelance im Hintergrund: Transaktionen normalisieren, Dubletten bereinigen, Einnahmen vs. Ausgaben sauber trennen, eine Baseline berechnen — aber noch nicht sprechen. Dazu ist es zu früh.

Du

Du klickst dich durch drei Schritte

Seelance

Seelance bereitet die Leinwand vor

  • Geschäftskonto verbinden — PSD2-Aggregator (Frankfurt-gehostet, DSGVO-konform)
  • CSV aus lexoffice / sevdesk / DATEV einmalig einspielen
  • Kalender (Google / Outlook) autorisieren — optional, für Projekt-Kontext
  • Drei-Fragen-Assessment: Rechtsform, Kleinunternehmer-Status, Steuersatz

Woche 1–3

Lernen

Läuft still im Hintergrund · 2–3 Wochen

In dieser Phase schweigt Seelance absichtlich. Jeder gute Frühwarn-Agent braucht ein Gefühl dafür, was bei *dir* normal ist — dein durchschnittlicher Wocheneingang, deine typische Zahlungsverzögerung pro Kunde, dein Ausgabenmuster.

Wenn die Agenten jetzt schon sprechen würden, wäre jeder Ping halb spekulativ. Also: Geduld. Das Dashboard zeigt dir den aktuellen Stand, aber keine Alarme.

Was du jetzt gewinnst: einen Agenten, der nicht aus der Box heraus schon Meinungen hat, sondern deine Musterlage erst verstanden hat, bevor er den Mund aufmacht.

Du

Du tust nichts Besonderes

Seelance

Seelance beobachtet und kalibriert

  • Keine Aktion nötig — wirklich nicht
  • Dashboard zeigt Live-Zahlen, aber keine Pings
  • Optional: erste Kunden-Namen verfeinern, wenn die Auto-Zuordnung daneben liegt
  • Nicht tun: aus Ungeduld herumklicken und Einstellungen ändern

Ab Woche 4

Warnen

Ambient · auf Dauer

Jetzt arbeiten die Agenten. Max ein Ping pro Tag — morgens, ruhig, mit Zahl, Datum und einer konkreten Aktion. Keine Eskalationsstufen, keine roten Badges, keine Dringlichkeits-Choreografie.

An den meisten Tagen: Schweigen. Das Dashboard sagt dir, dass alles im Rahmen ist. An den anderen: genau eine Zeile, die du lesen kannst, bevor der Kaffee kalt wird.

Was du verlierst: das ungute Gefühl, etwas übersehen zu haben. Was du gewinnst: die Ruhe, nicht ständig selbst nachrechnen zu müssen.

Du

Du öffnest einmal täglich und liest einen Satz

Seelance

Seelance spricht nur, wenn es etwas zu sagen gibt

  • Ein Mal täglich Dashboard öffnen — genug
  • Ping lesen, Aktion entscheiden (oder ignorieren — du entscheidest)
  • Optional: Ping-Rhythmus in Einstellungen anpassen (morgens / abends / stumm)
  • Nach 30 Tagen: Plan wählen + Zahlmethode. Oder einfach nicht weitermachen — kein Cent.

— Was du dauerhaft erlebst

Ein Rhythmus,
nicht eine App.

An leisen Tagen

Dashboard kurz öffnen, ein „alles im Rahmen\u201C lesen, Kaffee trinken, weitermachen. Das ist keine Bug — das ist der Zielzustand.

An lauten Tagen

Ein Ping. Eine Zahl. Ein Datum. Eine konkrete Aktion. Zehn Sekunden Lesezeit. Dann du.

Nie

Push-Kaskaden um 3 Uhr. Generische Wochenberichte. Feature-Karussell am Start. Social-Login-Pflicht. Daten-Verkäufe.

— Prozess-Fragen

Was du wissen solltest.

Die aktive Klick-Arbeit: etwa fünf Minuten. Bis Seelance vernünftig sprechen kann: zwei bis drei Wochen — weil der Agent deine Baseline lernen muss, bevor er sinnvolle Warnungen formulieren kann.

Du verbindest das neue Konto, Seelance zieht die Historie (soweit die Bank sie freigibt) und passt die Baseline an. Für 1–2 Wochen wird der Agent etwas vorsichtiger sein — dasselbe Kalibrierungs-Prinzip wie beim Onboarding.

Ja. Rhythmus (morgens / abends / stumm), Kanal (E-Mail, App, optional SMS), und welche Agenten überhaupt sprechen sollen. Wenn du Cashflow bewusst anders managst als Steuer, kannst du einen Agenten komplett ausschalten.

Einstellung „Urlaubsmodus“ aktiviert: keine Pings, keine E-Mails. Der Agent beobachtet weiter, priorisiert die wichtigsten Dinge, und meldet sich nach deiner Rückkehr mit einem einzigen, zusammengefassten Ping — statt 14 aufgestauten Nachrichten.

Genau dafür ist Seelance gemacht. Du musst deine Zahlen nicht erst aufräumen, bevor du startest. Der Agent beginnt dort, wo du stehst — auch wenn das „seit drei Jahren keine klare Struktur“ heißt.

Ein Klick in den Einstellungen, zum Monatsende. Keine Begründung, kein Gesprächsangebot, keine Rückfragen. Export deiner Daten kannst du jederzeit mitnehmen.

— Und jetzt?

Fünf Minuten investieren,
drei Monate beobachten.

Verbinden dauert kürzer als einen Kaffee zu machen. Was danach passiert, ist das Interessante.